Wir sagen Dankeschön!

Der Theaterförderverein blickt auf ein intensives Jahr 2016 zurück.

Wir haben außer unserer Mitgliederversammlung und mehreren Veranstaltungen die Tradition unserer Theaterexkursion fortgeführt. Wir haben uns unverändert für vier Sparten eingesetzt und einen ideenreichen wie energischen Intendanten verabschiedet.

Dem neuen Intendanten und seiner Mannschaft wünscht der Verein Kraft und Glück, um das Theaterschiff auf Kurs zu halten. Wir sind stolz auf den von uns organisierten ersten Theaterbus zu Beginn der neuen Spielzeit und werden im Januar mit den Vorbereitungen zum Publikumspreis ins Neue Jahr starten. Vor allem aber möchten wir uns bei Ihnen, den  Rostockerinnen und Rostockern, bedanken, die 2016 ihr Volkstheater unterstützt und verteidigt haben!

Es bleibt dabei – Theater schadet der Dummheit, sonst niemandem!
Wir wünschen dem Ensemble, den Mitarbeitern sowie dem Publikum ein erfolgreiches Theaterjahr 2017!

Antje Jonas
Vorsitzende

Mitgliederbrief Dezember

Liebe Theaterfreude und Theaterförderer, sehr geehrte Damen und Herren!

Das Jahr bindet sich die Schuh‘. Noch wenige Schritte, dann ist es in den letzten Ziffern des diesjährigen Kalenders verschwunden.  Doch bevor die freien Tage am Ende des Jahres einsetzen, versendet der Vorstand gemäß unserer Vereinstradition seinen letzten Monatsbrief.

Wir waren auch im Dezember aktiv: Anfang des Monats begrüßten Frau Pepper, Frau Dr. Geiersberger und Frau Jonas wieder die Mitglieder, die während des Jahres in unseren Verein eingetreten waren. Wir trafen uns in Warnemünde und besuchten gemeinsam die Premiere der charmanten Beziehungskomödie „Zwei Waagerecht“. Vor Beginn der Vorstellung saßen wir bei einem Glas Sekt und einem Imbiss beisammen; der Intendant kam und berichtete unter anderem, dass es im Sommer des nächsten Jahres wieder eine Sommerbespielung geben wird. Eine solche wäre uneingeschränkt zu begrüßen!

Frau Pepper hat dieser Tage unsere Vereinsweihnachtskarte an Einrichtungen und Institutionen verschickt. Wir haben allen Grund, vielen Menschen in dieser Stadt Danke zu sagen für ein großherziges Engagement und Interesse, in dessen Mitte das Theater oder der Verein standen. Dankeschön, liebe Frau Kleinfeldt, für den stilvollen Eindruck des Textes  in die vom Vorstand ausgewählte Weihnachtskarte!

Auch ein Gespräch mit dem Intendanten Herrn Kümmritz fand Anfang Dezember turnusmäßig wieder statt. Frau Dr. Geiersberger sowie Frau Jonas nahmen für den Vorstand an diesem Gespräch teil. Wichtigstes Projekt: Wir wollen einen Vereinsstammtisch etablieren! Einmal pro Monat könnten alle Interessierten möglicherweise in der Kantine des Theaters zusammen kommen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Ideen zu kreieren oder  gemeinsam eine Vorstellung zu besuchen. Sobald die Rückmeldung aus dem Theater vorliegt, melden wir uns bei Ihnen. Wir hoffen auf einen Start schon im Januar 2017! Ebenso planen wir für den Januar einen neuen Flyer; Frau Scholze vom Theater hat zugesagt, einen Entwurf vorzulegen.

Die OZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 14. Dezember über das erstinstanzliche Urteil  in der  Zivilsache Latchinian gegen die Volkstheater Rostock GmbH vor dem Landgericht. Wie im Bericht nachzulesen war und der angefügte Kommentar zu verstehen  gab, ist mit einer Berufung seitens der Stadt zu rechnen. Damit ist anzunehmen, dass der Rechtstreit weiter fortgeführt wird. Wir als Verein stehen satzungsgemäß unserem Theater zur Seite und werden die Vorgänge auf juristischer Ebene öffentlich nicht kommentieren. Das gebieten Anstand und Vernunft. Wir sollten jede weitere emotionale Dramatisierung vermeiden.

So wünschen wir Ihnen ein friedvolles und gesundes Weihnachtsfest und ein in jeder Hinsicht gutes Neues Jahr! Prosit 2017!

Im Namen des gesamten Vorstandes

Mit den allerherzlichsten Grüßen
Antje Jonas

Empfang in der Kleinen Komödie Warnemünde

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Einer schönen Tradition folgend, begrüßte der Vorstand wieder die neuen Vereinsmitglieder zu einem gemeinsamen Theaterabend. Frau Dr. Geiersberger, Frau Pepper und Frau Jonas hatten diesen vorbereitet.

Am 2. Dezember traf man sich im winterlichen Warnemünde. Vor Beginn der Premiere der charmant- unterhaltsamen Beziehungskomödie „Zwei Waagerecht“ nahmen alle, die gekommen waren, gut gelaunt Platz im Saal der Kleinen Komödie. Tische und Stühle wurden einfach zusammengestellt, und bei einem Imbiss und Begrüßungsgetränk kam man schnell ins Gespräch.

Besonders schön: Der Intendant schaute vorbei und richtete gesprächsweise den Blick auf den Spielplan im kommenden Jahr. Wir erfuhren, dass es erneut eine Sommerbespielung geben wird, eine gute Nachricht! Dann begannen die neuen Mitglieder, sich selber vorzustellen. Doch leider reichte die Zeit nicht ganz! Wir werden unser Gespräch samt Vorstellungsrunde fortsetzen! Der Vorstand ist dieser Tage dabei, einen Stammtisch zu etablieren; auch dies eine Idee, die während des Warnemünder Abends entstand. Dann sind alle herzlich eingeladen zu kommen! Sobald die Informationen zu Ort und Zeit vorliegen, wird sich der Vorstand umgehend per Brief oder Mail an alle Mitglieder wenden.

Ein schöner Abend, eine gelungene Premiere, danach anregende Gespräche inmitten der feiernden Theaterkollegen, was will man mehr.

Mit vielen Grüßen zur Adventszeit
verbleibt

Im Namen des gesamten Vorstandes

Antje Jonas

Händelmusik, Szene und Tanz

Am 11. November fand die diesjährig letzte Veranstaltung „Theater direkt“ statt: direkt im Theater und direkt vor der zweiten Aufführung des Händel-Opus‘ „Messias“.

Der Verein hatte Frau Katja Taranu, die Choreographin und Regisseurin des gesamten Abends, eingeladen sowie Herrn Manfred Hermann Lehner als Musikalischen Leiter. Beide erläuterten viel Wissenswertes zum Werk und der aktuellen Aufführung. Das Gespräch fand ein so großes Interesse, dass alle Plätze im Intendanzfoyer besetzt waren.

Herr Lehner überraschte die Theaterbesucher mit der Feststellung, dass die Rostocker Aufführungsbedingungen den originalen recht nahe kämen. Denn erst später wurden Chor und Orchester immer größer, um die großartige Wirkung der Händelschen Musik bis ins Gigantische zu steigern.

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Mitgliederbrief November

Liebe  Theaterfreunde und -förderer, sehr geehrte Damen und Herren!

Der Monat November ist da, seit alters her der Monat der Besinnung und inneren Einkehr. Mehrere Gedenktage stehen im Kalender und zeugen von der besonderen Stimmung in der Natur und in uns selbst. Wir erinnern uns an Vergangenes und bereiten uns in christlicher Tradition auf das Weihnachtsfest vor. Das Jahr kommt zur Ruhe,  nicht so unser Verein! Wir waren unverändert aktiv und wollen berichten, was Verein und Vorstand in den vergangenen Wochen unternommen und bewerkstelligt haben.

Am 30. Oktober fuhr ein voll besetzter Reisebus bei sonnigem Herbstwetter nach Hamburg. Vor uns lagen der Besuch der Kunsthalle und die vierstündige Aufführung von „Schuld und Sühne“ nach F. M. Dostojewski im Hamburger Schauspielhaus. Der intensive und in bester Stimmung verbrachte Kunsttag an der Elbe war ein voller Erfolg! Herzlichen Dank an Herrn Jaster, unseren Schatzmeister, der die Theaterfahrt perfekt vorbereitet hatte!  Zu einer sehr schönen Begegnung kam es im Theaterkeller des Deutschen Schauspielhauses, wo die Reisegruppe ihre Mittagspause verbrachte. Vier Ehrenämtler des Förderkreises des Schauspielhauses kamen, um uns zu treffen. In einem sehr anregenden Gespräch sprach Frau Jonas eine Einladung an den Hamburger Verein aus, uns in Rostock zu besuchen, und überreichte ein Gastgeschenk. Bei Interesse können Sie auf unserer Internetseite noch mehr über den Tag in Hamburg nachlesen. Nun schaut der Vorstand  ins kommende Jahr und freut sich auf Ihre Vorschläge, wohin die Reise 2017 gehen könnte.

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Theaterexkursion in die Kulturstadt Hamburg

Am 30. Oktober fuhr unser bis auf den letzten Platz besetzter Theaterbus bei sonnigem Wetter durch eine herrlich anzuschauende Herbstkulisse nach Hamburg.

Der Vorstand hatte auch unsere diesjährige Theaterexkursion nach Einschätzung der Teilnehmer wieder umsichtig organisiert.  Die Busfahrt wurde durch Herr Jaster für eine informative Einstimmung auf die vierstündige Theateraufführung, die uns am Deutschen Schauspielhaus erwartete, genutzt.

Mit „Schuld und Sühne“ hatte Fjodor M. Dostojewski 1866 einen Ideen-Roman veröffentlicht, der erstmals ausschließlich Figuren aus dem Volk in den Vordergrund rückte. Mit der an seinen eigenen inneren Konflikten leidenden Figur des Rodion Raskolnikow entwarf Dostojewski ein spannendes Psychogramm und gleichermaßen die Versuchsanordnung einer Ideologie, die zentral um die Frage kreist, ob Menschen, die sich als außergewöhnlich empfinden, sich außerhalb der geltenden Moral und des geltenden Rechts stellen dürfen. Eine aktuelle Frage durchaus in unseren Maßstäbe zerbrechenden und geschichtsverlorenen Zeiten uneingrenzbarer Individualisierung und Reklamation von Rechten und Befugnissen!

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Mitgliederbrief September/Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreunde!

Sie haben im September keinen Brief erhalten. Der Vorstand hoffte, Ihnen im Laufe des Monats die erste Veranstaltung „Künstler direkt“ anzeigen zu können, doch die Terminplanung im Theater war schwieriger als gedacht. Natürlich wollen wir den neuen Intendanten begrüßen und hoffen nun auf einen Termin im Oktober! Dann informieren wir Sie umgehend.

Sie haben ganz sicher das große Finale dieses Sommers genossen und seit Spielzeitbeginn bereits die eine oder andere Vorstellung im Haus besucht.  Mit „Paris! Paris!“ ging eine bunte und charmante Operettenrevue über die Bühne. Unser Verein steuerte auch etwas zum Theaterauftakt bei- ein erster Theaterbus erreichte das Volkstheater Rostock. Den vierzig Besuchern aus Graal-Müritz und Ribnitz-Damgarten gefiel die Premiere außerordentlich, sodass wir uns ermutigt fühlen, weitere Busse auf den Weg zu bringen.

Unsere Theaterreise steht Ende Oktober auf dem Fahrplan! Der Bus ist voll! Der Vorstand freut sich, dass „Schuld und Sühne“ im Deutschen Schauspielhaus zu Hamburg offenbar ein großes Interesse  bei Ihnen geweckt hat. Vor Beginn der Vorstellung werden wir im Theaterkeller einen Imbiss zu uns nehmen. Wer auf der abendlichen Rückfahrt noch etwas essen möchte, möge bitte selbst vorsorgen.

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Erster Theaterbus reist nach Rostock

Blauer Himmel, weiße Wolken, ein frischer Wind, der die Sommerwärme der vergangenen Tage noch erahnen ließ. Bestes Reisewetter für die 43 Theaterbesucher aus Graal-Müritz und Ribnitz-Damgarten, die am 18. September zur ersten Premiere des Volkstheaters Rostock mit dem Bus anreisten.

Auf Initiative unseres Vorstandsmitgliedes Liane Wiedemann war diese Theaterfahrt mit großer Unterstützung des Reisebüros „Boddensegler“ in Ribnitz-Damgarten zustande gekommen. Bereits bei Ankunft schien die Stimmung bestens, wie auf dem Foto zu sehen ist. Die Premiere fand großen Anklang und so auch die kleine Geste unseres Vereins auf der Rückfahrt. Frau Wiedemann überreichte allen eine Postkarte mit der Ansicht unseres alten Rostocker Stadttheaters.

Die Idee, Theaterbusse auf den Weg nach Rostock zu bringen, soll wieder an den Start gehen. Der Verein wünscht dem Theater und seinem Publikum eine Gute Fahrt durch die neue Spielzeit!

Statement des Vorstandes zur Kulturpolitik des Landes

Liebe Theaterfreunde!

Am 10. August lud die Ostsee-Zeitung im Vorfeld der Landtagswahl die Spitzenkandidaten der demokratischen Parteien ein.

Im Vorfeld waren Fragen der Wähler bei der OZ eingegangen. Nur wenige ausgewählte Fragen wurden im Verlaufe des zweistündigen Abends den Kandidaten gestellt. Die Dramaturgie der Veranstaltung bot den Politikern viel Zeit und Raum für ihre Statements.

So wichtig und richtig diese Veranstaltung war: Der Wähler war doch wieder vor allem der Zuhörer. Nur wenige Fragen und Zwischenrufe erreichten akustisch das Podium. So war es uns als Verein nicht möglich, Kritik an der Kulturpolitik und an der Theaterreform zu üben.

Grundlage der geplanten kurzen Anmerkung war das im Vorstand entstandene längere Statement, das wir hiermit bekannt geben. Auch in den nach dieser Veranstaltung in der OZ veröffentlichten Profilen und Zielen einzelner Parteien und Kandidaten fehlen Aussagen zur Kulturpolitik zur Gänze!

Die kulturpolitische Kompetenz tritt nicht in Erscheinung!

Statement zur Kulturpolitik des Landes

Mitgliederbrief August

Liebe Freunde und Förderer des Volkstheaters Rostock, sehr geehrte Damen und Herren!

Die Julipause ist vorbei; der Vorstand hat sich vor wenigen Tagen zu seiner August-Sitzung getroffen.

So durchwachsen das Wetter sich am Himmel dieser Tage präsentiert, so hält auch dieser Brief unterschiedliche Nachrichten für Sie bereit.

Der Rückblick: Im Juni wurde die fristlose Kündigung des Intendanten ausgesprochen. Herr Latchinian verließ daraufhin umgehend das Theater und die Stadt. Inzwischen haben sich viele Mitglieder des Vereins mit einem Brief, mit Worten des Dankes an ihn gewandt. Alle Ihre Briefe sind inzwischen als Päckchen an den Intendanten geschickt worden. Ob die Gründe, die zur fristlosen Kündigung führten, sich als relevant erweisen, wird nun das Landgericht zu klären haben. Herr Latchinian wird durch Herrn  Dr. Gregor Guysi vertreten. Eine kurze Ära ist zu Ende gegangen. Was verheißungsvoll mit Theaterspektakel, vielen Premieren und einer unerwarteten großen künstlerischen Intensität begann, nahm schnell einen Verlauf, den die Beteiligten  allesamt zu verantworten haben, nicht aber das Publikum. Möge es, sturmerprobt wie es inzwischen ist, dem Theater weiter die Treue halten!

Am 16. Juni fand das Bürgerforum zum sog. Hybridmodell statt. Allen, die kamen, um zuzuhören und Fragen zu stellen, herzlichen Dank! Im Nachgang der Veranstaltung ist sich der Vorstand einig darin, dass das  vorgestellte Konzept nicht überzeugt. Wir erhielten während und nach der Veranstaltung im Rathaus keinerlei Antwort auf unsere Fragen. Wir setzen uns unverändert für die Erhaltung der vier Sparten ein. Der Vorstand  war nicht willens, der Argumentation seitens Frau Dr. Bachmanns Folge zu leisten, und bot ein Gespräch zum Austausch der Argumente an. Dieses Gespräch lehnte Frau Dr. Bachmann ab und erklärte stattdessen ihren sofortigen Austritt aus dem Beirat unseres Vereins. Daraufhin bedankte sich der Vorstand für die bisherige geleistete Arbeit als Beiratsmitglied mittels einer Mail.

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