Händelmusik, Szene und Tanz

Am 11. November fand die diesjährig letzte Veranstaltung „Theater direkt“ statt: direkt im Theater und direkt vor der zweiten Aufführung des Händel-Opus‘ „Messias“.

Der Verein hatte Frau Katja Taranu, die Choreographin und Regisseurin des gesamten Abends, eingeladen sowie Herrn Manfred Hermann Lehner als Musikalischen Leiter. Beide erläuterten viel Wissenswertes zum Werk und der aktuellen Aufführung. Das Gespräch fand ein so großes Interesse, dass alle Plätze im Intendanzfoyer besetzt waren.

Herr Lehner überraschte die Theaterbesucher mit der Feststellung, dass die Rostocker Aufführungsbedingungen den originalen recht nahe kämen. Denn erst später wurden Chor und Orchester immer größer, um die großartige Wirkung der Händelschen Musik bis ins Gigantische zu steigern.

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Mitgliederbrief November

Liebe  Theaterfreunde und -förderer, sehr geehrte Damen und Herren!

Der Monat November ist da, seit alters her der Monat der Besinnung und inneren Einkehr. Mehrere Gedenktage stehen im Kalender und zeugen von der besonderen Stimmung in der Natur und in uns selbst. Wir erinnern uns an Vergangenes und bereiten uns in christlicher Tradition auf das Weihnachtsfest vor. Das Jahr kommt zur Ruhe,  nicht so unser Verein! Wir waren unverändert aktiv und wollen berichten, was Verein und Vorstand in den vergangenen Wochen unternommen und bewerkstelligt haben.

Am 30. Oktober fuhr ein voll besetzter Reisebus bei sonnigem Herbstwetter nach Hamburg. Vor uns lagen der Besuch der Kunsthalle und die vierstündige Aufführung von „Schuld und Sühne“ nach F. M. Dostojewski im Hamburger Schauspielhaus. Der intensive und in bester Stimmung verbrachte Kunsttag an der Elbe war ein voller Erfolg! Herzlichen Dank an Herrn Jaster, unseren Schatzmeister, der die Theaterfahrt perfekt vorbereitet hatte!  Zu einer sehr schönen Begegnung kam es im Theaterkeller des Deutschen Schauspielhauses, wo die Reisegruppe ihre Mittagspause verbrachte. Vier Ehrenämtler des Förderkreises des Schauspielhauses kamen, um uns zu treffen. In einem sehr anregenden Gespräch sprach Frau Jonas eine Einladung an den Hamburger Verein aus, uns in Rostock zu besuchen, und überreichte ein Gastgeschenk. Bei Interesse können Sie auf unserer Internetseite noch mehr über den Tag in Hamburg nachlesen. Nun schaut der Vorstand  ins kommende Jahr und freut sich auf Ihre Vorschläge, wohin die Reise 2017 gehen könnte.

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Theaterexkursion in die Kulturstadt Hamburg

Am 30. Oktober fuhr unser bis auf den letzten Platz besetzter Theaterbus bei sonnigem Wetter durch eine herrlich anzuschauende Herbstkulisse nach Hamburg.

Der Vorstand hatte auch unsere diesjährige Theaterexkursion nach Einschätzung der Teilnehmer wieder umsichtig organisiert.  Die Busfahrt wurde durch Herr Jaster für eine informative Einstimmung auf die vierstündige Theateraufführung, die uns am Deutschen Schauspielhaus erwartete, genutzt.

Mit „Schuld und Sühne“ hatte Fjodor M. Dostojewski 1866 einen Ideen-Roman veröffentlicht, der erstmals ausschließlich Figuren aus dem Volk in den Vordergrund rückte. Mit der an seinen eigenen inneren Konflikten leidenden Figur des Rodion Raskolnikow entwarf Dostojewski ein spannendes Psychogramm und gleichermaßen die Versuchsanordnung einer Ideologie, die zentral um die Frage kreist, ob Menschen, die sich als außergewöhnlich empfinden, sich außerhalb der geltenden Moral und des geltenden Rechts stellen dürfen. Eine aktuelle Frage durchaus in unseren Maßstäbe zerbrechenden und geschichtsverlorenen Zeiten uneingrenzbarer Individualisierung und Reklamation von Rechten und Befugnissen!

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Mitgliederbrief September/Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreunde!

Sie haben im September keinen Brief erhalten. Der Vorstand hoffte, Ihnen im Laufe des Monats die erste Veranstaltung „Künstler direkt“ anzeigen zu können, doch die Terminplanung im Theater war schwieriger als gedacht. Natürlich wollen wir den neuen Intendanten begrüßen und hoffen nun auf einen Termin im Oktober! Dann informieren wir Sie umgehend.

Sie haben ganz sicher das große Finale dieses Sommers genossen und seit Spielzeitbeginn bereits die eine oder andere Vorstellung im Haus besucht.  Mit „Paris! Paris!“ ging eine bunte und charmante Operettenrevue über die Bühne. Unser Verein steuerte auch etwas zum Theaterauftakt bei- ein erster Theaterbus erreichte das Volkstheater Rostock. Den vierzig Besuchern aus Graal-Müritz und Ribnitz-Damgarten gefiel die Premiere außerordentlich, sodass wir uns ermutigt fühlen, weitere Busse auf den Weg zu bringen.

Unsere Theaterreise steht Ende Oktober auf dem Fahrplan! Der Bus ist voll! Der Vorstand freut sich, dass „Schuld und Sühne“ im Deutschen Schauspielhaus zu Hamburg offenbar ein großes Interesse  bei Ihnen geweckt hat. Vor Beginn der Vorstellung werden wir im Theaterkeller einen Imbiss zu uns nehmen. Wer auf der abendlichen Rückfahrt noch etwas essen möchte, möge bitte selbst vorsorgen.

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Erster Theaterbus reist nach Rostock

Blauer Himmel, weiße Wolken, ein frischer Wind, der die Sommerwärme der vergangenen Tage noch erahnen ließ. Bestes Reisewetter für die 43 Theaterbesucher aus Graal-Müritz und Ribnitz-Damgarten, die am 18. September zur ersten Premiere des Volkstheaters Rostock mit dem Bus anreisten.

Auf Initiative unseres Vorstandsmitgliedes Liane Wiedemann war diese Theaterfahrt mit großer Unterstützung des Reisebüros „Boddensegler“ in Ribnitz-Damgarten zustande gekommen. Bereits bei Ankunft schien die Stimmung bestens, wie auf dem Foto zu sehen ist. Die Premiere fand großen Anklang und so auch die kleine Geste unseres Vereins auf der Rückfahrt. Frau Wiedemann überreichte allen eine Postkarte mit der Ansicht unseres alten Rostocker Stadttheaters.

Die Idee, Theaterbusse auf den Weg nach Rostock zu bringen, soll wieder an den Start gehen. Der Verein wünscht dem Theater und seinem Publikum eine Gute Fahrt durch die neue Spielzeit!

Statement des Vorstandes zur Kulturpolitik des Landes

Liebe Theaterfreunde!

Am 10. August lud die Ostsee-Zeitung im Vorfeld der Landtagswahl die Spitzenkandidaten der demokratischen Parteien ein.

Im Vorfeld waren Fragen der Wähler bei der OZ eingegangen. Nur wenige ausgewählte Fragen wurden im Verlaufe des zweistündigen Abends den Kandidaten gestellt. Die Dramaturgie der Veranstaltung bot den Politikern viel Zeit und Raum für ihre Statements.

So wichtig und richtig diese Veranstaltung war: Der Wähler war doch wieder vor allem der Zuhörer. Nur wenige Fragen und Zwischenrufe erreichten akustisch das Podium. So war es uns als Verein nicht möglich, Kritik an der Kulturpolitik und an der Theaterreform zu üben.

Grundlage der geplanten kurzen Anmerkung war das im Vorstand entstandene längere Statement, das wir hiermit bekannt geben. Auch in den nach dieser Veranstaltung in der OZ veröffentlichten Profilen und Zielen einzelner Parteien und Kandidaten fehlen Aussagen zur Kulturpolitik zur Gänze!

Die kulturpolitische Kompetenz tritt nicht in Erscheinung!

Statement zur Kulturpolitik des Landes

Mitgliederbrief August

Liebe Freunde und Förderer des Volkstheaters Rostock, sehr geehrte Damen und Herren!

Die Julipause ist vorbei; der Vorstand hat sich vor wenigen Tagen zu seiner August-Sitzung getroffen.

So durchwachsen das Wetter sich am Himmel dieser Tage präsentiert, so hält auch dieser Brief unterschiedliche Nachrichten für Sie bereit.

Der Rückblick: Im Juni wurde die fristlose Kündigung des Intendanten ausgesprochen. Herr Latchinian verließ daraufhin umgehend das Theater und die Stadt. Inzwischen haben sich viele Mitglieder des Vereins mit einem Brief, mit Worten des Dankes an ihn gewandt. Alle Ihre Briefe sind inzwischen als Päckchen an den Intendanten geschickt worden. Ob die Gründe, die zur fristlosen Kündigung führten, sich als relevant erweisen, wird nun das Landgericht zu klären haben. Herr Latchinian wird durch Herrn  Dr. Gregor Guysi vertreten. Eine kurze Ära ist zu Ende gegangen. Was verheißungsvoll mit Theaterspektakel, vielen Premieren und einer unerwarteten großen künstlerischen Intensität begann, nahm schnell einen Verlauf, den die Beteiligten  allesamt zu verantworten haben, nicht aber das Publikum. Möge es, sturmerprobt wie es inzwischen ist, dem Theater weiter die Treue halten!

Am 16. Juni fand das Bürgerforum zum sog. Hybridmodell statt. Allen, die kamen, um zuzuhören und Fragen zu stellen, herzlichen Dank! Im Nachgang der Veranstaltung ist sich der Vorstand einig darin, dass das  vorgestellte Konzept nicht überzeugt. Wir erhielten während und nach der Veranstaltung im Rathaus keinerlei Antwort auf unsere Fragen. Wir setzen uns unverändert für die Erhaltung der vier Sparten ein. Der Vorstand  war nicht willens, der Argumentation seitens Frau Dr. Bachmanns Folge zu leisten, und bot ein Gespräch zum Austausch der Argumente an. Dieses Gespräch lehnte Frau Dr. Bachmann ab und erklärte stattdessen ihren sofortigen Austritt aus dem Beirat unseres Vereins. Daraufhin bedankte sich der Vorstand für die bisherige geleistete Arbeit als Beiratsmitglied mittels einer Mail.

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Der Theaterförderverein trauert um Prof. Dr. Maeß

Am 25. Juni 2016 verstarb im Alter von 78 Jahren unser Ehrenmitglied Professor Gerhard Maeß.

Als Gründungsmitglied des Theaterfördervereins engagierte er sich 25  Jahre lang selbstlos und humorvoll, optimistisch und mit der unverkennbaren aufrechten Haltung des kulturell gebildeten Akademikers und Universitätsrektors für die Entwicklung des Volkstheaters, der größten und ältesten Kunstinstitution der Stadt.

Wir verneigen uns in großer Dankbarkeit vor  Professor Gerhard Maeß. Sein ehrenamtliches Engagement wird in der Geschichte unseres Vereins unvergessen bleiben.

Mitgliederbrief Juni

Liebe Vereinsmitglieder! Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie haben von den Juni-Ereignissen am Volkstheater aus der Presse erfahren. Der Intendant Sewan Latchinian ist fristlos entlassen worden. Die Stadt hat wieder einmal einen Intendanten verschlissen. Die Gründe, so hört und liest man, sollen in seiner Unbeliebtheit im Theater selbst und gleichermaßen in seiner Illoyalität gegenüber dem Gesellschafter gelegen haben. Nun wird ein Gericht zu klären haben, was es mit dem Letztgenannten auf sich hat. Zum Binnenverhältnis eines Leiters zu seiner Belegschaft wird der Verein sich nicht äußern, wie auch, da wir als Publikum die innere Lage nicht seriös beurteilen können und es uns als Verein daher nicht zusteht, die Qualität von Leitungstätigkeit in der Öffentlichkeit zu beurteilen. Das hat der Verein bei den Vorgängern nicht getan; das wird der Verein auch beim Nachfolger Herrn Kümmritz nicht in Erwägung ziehen.

Daher bezog der Vorstand in seinem Statement Stellung zum Output des Theaters unter der Intendanz von Herrn Latchinian. Daher bezog der Vorstand in seinem Statement Stellung zur Wirkung dieser Entscheidung, die derzeit erlebbar wird. Viele der Vereinsmitglieder haben ihr Unverständnis und ihren Unmut angesichts der Entscheidung dem Vorstand mitgeteilt.

Die Emotionen schlagen hohe Wellen. Viele Mails und einige Anrufe haben den Vorstand und mich persönlich als Vorsitzende erreicht. Ihnen, die den Vorstand angeschrieben und angerufen haben, erst einmal herzlichen Dank für Zuspruch und Kritik! Sie äußerten sich positiv zum Statement des Vorstandes.

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