In der wieder sehr gut gefüllten Theater-Bar sah man viele erwartungsvolle Gesichter. Csaba Grünfelder, gebürtiger Ungar und seit Februar 2024 Chordirektor des VTR-Opernchores und Leiter der Singakademie Rostock e. V. gab uns die Ehre!
Enthusiastisch und voller Tatendrang trotz zum Bersten gefüllter Arbeitstage berichtete er von seinem Werdegang – zunächst Klavier-Master- Studium an der Universität Szeged in Südungarn, ab 2007 13 Jahre als zweiter Tenor im Opernchor und in Solopartien des Landestheaters Linz in Österreich tätig, dort 2018 auch Einstudierung des Hauschores in den Produktionen „Death in Venice“ (Benjamin Britten) und „Tristan und Isolde“ (Richard Wagner). Dann folgte 2020 ein großer Karrieresprung nach Frankfurt/Main als Assistent des Chordirektors und Leiter des Kinderchores an der dortigen Oper mit der Möglichkeit, des Öfteren eigenständig mit dem Chor arbeiten zu können. Zur Spielzeit 2021/22 wurde Herr Grünfelder Direktor des Chors am Theater Vorpommern und begann zur gleichen Zeit auch eine Tätigkeit als Korrepetitor in der Gesangsabteilung der hmt Rostock im Lehrauftrag, bevor er schließlich den Opernchor des VTR und die Singakademie Rostockübernahm. Das hält ihn nicht davon ab, auch noch in Gesangspartien wie dem Goro in „Madama Butterfly“ und dem Süffle in „Der Vogelhändler“ zu brillieren.
Herr Grünfelder lobte die abwechslungsreiche Arbeit und das Engagement „seiner“ Sängerinnen und Sänger, erzählte ein wenig von der Probentechnik und forderte uns alle auf, noch mehr ins Theater zu gehen. Man müsse nicht alle Produktionen mögen, aber es ergäbe sich doch immer ein fruchtbarer Austausch …
Wir danken Csaba Grünfelder für einen höchst interessanten Abend, der gemütlich bei dem einen oder anderen Glas Wein, Bier oder Wasser ausklang.
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Text: Dr. Doris Geiersberger
Fotos: Fedor Jokisch
