Der November-Stammtisch wurde ins Ateliertheater verlegt, da dort eine Präsentation zum aktuellen Stand des Theater-Neubaus vorgesehen war. Die Vorsitzende des Theaterfördervereins, Dr. Doris Geiersberger, konnte im voll besetzten Theater die Betriebsleiterin der Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) der Stadt Rostock, Frau Sigrid Hecht, und den Technischen Leiter der KOE, Herrn Nils Sommer, begrüßen.
In ihren einleitenden Worten konnte Frau Hecht Zuversicht vermitteln, da bisher sowohl was die Kosten als auch was den Zeitplan betrifft, alles planmäßig verläuft und bisher keine größeren Probleme auf der Baustelle aufgetreten sind. Auch die finanziell prekäre Situation der Hansestadt hat keine Auswirkungen auf den Theaterneubau.
In einem eindrucksvollen Vortrag mit vielen Bildern auf der Leinwand informierte dann Herr Sommer über den Arbeitsstand an der Baugrube. Bevor begonnen werden konnte, musste das Gelände zunächst auf mögliche Munition abgesucht werden; erfreulicherweise wurde keine Munition gefunden. Die Bodendenkmalpflege wurde eingeschaltet: es wurden Mauerreste und Brunnen gefunden; Abbruch und Rückbau konnten stattfinden. Nachdem die Schlitzwände zur Abstützung der Baugrube eingebracht wurden, läuft aktuell der Aushub der Baugrube, wobei die Schlitzwand mit 800 horizontalen Ankern fixiert wird. Der nächste Schritt ist die Ausschreibung des Rohbaus, mit dem dann Mitte 2026 begonnen werden kann. Man kann auch davon ausgehen, dass die Grundsteinlegung noch vor den Sommerferien nächstes Jahr stattfinden wird. In das Projekt sind derzeit bis zu 100 Ingenieure involviert, was auch deutlich macht, wie kompliziert der Bau eines mehrstöckigen Theaters im Gegensatz zum normalen Wohnungsbau ist.
In Kürze wird es eine Ausschreibung zu den Freiflächen geben, die allerdings nicht von der KOE umgesetzt wird. Interessant war auch zu erfahren, dass der Theaterneubau ein sehr nachhaltiges Projekt sein wird, was unter anderem daran erkennbar ist, dass ein Teil der Heizung des Gebäudes über Geothermie erfolgen wird und dass Photovoltaik-Anlagen auf dem Gebäude für den Eigenstromverbrauch vorgesehen sind. Frau Hecht wies noch darauf hin, dass in Kürze auch mit einer Alternative für den Neubau einer Theaterwerkstatt gerechnet werden kann.
In den Vorträgen wurde noch einmal die Komplexität eines solchen Neubaus deutlich. Die anwesenden Mitglieder des Theaterfördervereins wurden sehr ausführlich auf den neuesten Stand gebracht und können mit Optimismus die weiteren Schritte erwarten. Der Ausklang des Abends fand dann noch in der Theaterbar statt, wo man bei Gesprächen und Getränken noch gemütlich beieinandersitzen konnte.
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