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← Gemeinsame Veranstaltung mit den "Freunden der Kunsthalle Rostock e.V."

Nach-Spiel zu „Don Giovanni“

Nach Schauspiel und Tanztheater gab es am Sonntag, dem 1. Februar 2026, das dritte Nach-Spiel dieser Spielzeit zur Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der ausverkauften Aufführung trafen sich die Mitglieder des Theaterfördervereins im voll besetzten Kleinen Foyer zum Austausch bei Buffet und Getränken – und erhielten dabei vertiefende Einblicke in die Inszenierung.

Die Vorsitzende, Dr. Doris Geiersberger, begrüßte zunächst den Hausregisseur Daniel Pfluger und den Dirigenten Svetlomir Zlatkov auf der kleinen Bühne. Pfluger, der zuletzt „Stolz und Vorurteil*oder so“ und „Amadeus“ inszeniert hatte, zeigte sich erfreut, eine seiner Lieblingsopern auf die Bühne bringen zu dürfen. „Don Giovanni“ mit der Musik von Mozart und dem Libretto von Da Ponte gilt als eine der komplexesten Opern überhaupt – geprägt von zahlreichen Szenenwechseln sowie komödiantischen und tragischen Elementen.

Die Rostocker Inszenierung verlegte das Geschehen ins Italien der 1950er Jahre. Dadurch wurde einerseits eine Aktualisierung erreicht, ohne die Handlung ins Heute zu verlegen. Die gewählte Epoche war stark maskulin geprägt, vermittelt aber zugleich eine gewisse Leichtigkeit. Pfluger war es wichtig zu zeigen, welche Konsequenzen das Handeln einer Figur wie Don Giovanni für andere hat – in diesem Falle für Frauen, die von ihm verführt und anschließend fallengelassen wurden. Zugleich stellt sich die Frage nach einem Menschen, der keine moralischen Grenzen kennt und möglicherweise deshalb so handelt, weil er Stille und Ruhe nicht ertragen kann. Parallelen zu Akteuren, die heutzutage die Nachrichten dominieren, sind ganz deutlich.

Für den Dirigenten Svetlomir Zlatkov war es die erste Aufführung der Oper „Don Giovanni“. Er hob die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Regisseur hervor und lobte die Musikerinnen und Musiker der Norddeutschen Philharmonie, mit denen die Arbeit an dieser Oper viel Freude macht.

Im Anschluss kamen noch die Sänger*innen Anna Werle (Donna Elvira), Lucia Lucas (Il Commendatore) und Jaehwan Shim (Leporello) auf die Bühne. Sie berichteten über ihre Spielfreude und wurden neben ihrer gesanglichen Leistung auch für ihr schauspielerisches Können mit großem Beifall bedacht. Ganz am Ende traten auch noch die Sängerinnen Aurora Marthens (Donna Anna) und Agostina Migoni (Zerlina) kurz auf die Bühne.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten vom Theater, der Theaterbar und des Theaterfördervereins für die Unterstützung des Nach-Spiels. Das Kleine Foyer war erneut voll besetzt, sodass sich im Anschluss an die Gespräche auf der kleinen Bühne ein reger Austausch über die Inszenierung im Besonderen und das Theater im Allgemeinen entwickeln konnte.

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Text: Bernd Umbach / Fotos: Fedor Jokisch

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